Hannah Sharp.

Meine Begeisterung für die Tierwelt entwickelte sich bereits in jungen Jahren und ich war mächtig stolz, mit 10 Jahren mein eigenes Pflegepony zu haben. Nachdem meine Familie 2007 dann noch einen kleinen Labradorwelpen aufnahm, war mir klar: ich möchte später etwas mit Tieren machen. Um erste Erfahrungen zu sammeln, begleitete ich in den Schulferien 6 Jahre lang freiwillig ein Team aus zwei Tierärztinnen und mehreren Tierarzthelferinnen in einer Praxis in Trittau. Ich konnte mich immer mehr für die Arbeit begeistern, sodass ich beschloss, den Weg des Tiermedizinstudiums einzuschlagen. Allerdings merkte ich schnell, dass mir die Anwendung der Praxis fehlte und bewarb mich nach dem 1. Semester um einen Ausbildungsplatz zur tiermedizinischen Fachangestellten (TFA). Von 2014 – 2016 absolvierte ich die Ausbildung zur TFA und konnte nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung in meiner Praxis in Hamburg übernommen werden. Hier bin ich noch heute in den Bereichen Orthopädie und Chirurgie tätig.

Die Möglichkeiten, wie man Tieren heutzutage nicht nur chirurgisch, sondern auch alternativ und vor allem präventiv helfen kann, faszinieren mich. Ich wollte mehr über die ganzheitliche Tiermedizin erfahren, sodass ich von 2017 bis 2019 eine nebenberufliche Weiterbildung zur Hundephysiotherapeutin absolvierte. Während meiner Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin an der ATM lernte ich über eine befreundete Tierärztin Sara kennen. Ich bekam die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums meine gewonnene Theorie in die Praxis umzusetzen, was sich im April 2019 in eine Festanstellung weiterentwickelte. Nach der Physiotherapie möchte ich mich nun auch im Bereich der Osteopathie für Hunde ausbilden lassen und startete Ende 2019 auch hier eine Weiterbildung neben dem Beruf bei Vividus. Unsere kleine Havaneser Hündin Lexi hilft mir hierbei bereits fleißig bei der Umsetzung meines neuerworbenen Fachwissens.

Mein Ziel ist es, den Vierbeinern eine Chance zu bieten, durch verschiedene Therapien ihre Lebensqualität zu erhalten, sie zu verbessern und in einigen Fällen eine Schmerzlinderung zu schaffen. Hierbei ist mir die Zusammenarbeit zwischen den behandelnden Tierärzten, dem Patientenbesitzer und dem Therapeuten sehr wichtig, um gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan für jeden Hund gestalten zu können.